Das Digitalisierungsprojekt Klaus und Erika Mann mit Förderung durch die DFG

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Durch die Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ist es der Monacensia möglich geworden, nach den Tagebüchern von Klaus Mann sowie dem gesamten Archivbestand von Monika Mann nun auch sämtliche Briefe, Manuskripte und biographischen Dokumente von Erika und Klaus Mann in digitaler Form der Öffentlichkeit uneingeschränkt zugänglich zu machen.
Stoffel
Skizze von Erika Mann auf einem Blatt des "Stoffel"-Manuskripts.
Die im Besitz der Monacensia befindlichen Nachlässe decken nahezu das gesamte Œuvre der Geschwister Erika und Klaus Mann ab. Darunter befinden sich zahlreiche, bisher unveröffentlichte Zeugnisse und Entwürfe, die einen einmaligen Einblick in die vielschichtigen Denk- und Entwicklungsprozesse von Klaus und Erika Mann sowie ihrer Werke erlauben. Dadurch ist die Grundlage geschaffen, den breiten Themenkomplex „Familie Mann“, mit dem sich die internationale Forschung unvermindert auseinandersetzt, weiter maßgeblich zu erhellen.
Der Nachlass von Klaus Mann besteht aus rund 1.010 Manuskripten, 70 Dokumenten und 1.020 Briefen.
Der Nachlass von Erika Mann besteht aus rund 530 Manuskripten, 70 Dokumenten und 5.640 Briefen.
Insgesamt sind 52.650 Einzelseiten digitalisiert worden.
Aus urheberrechtlichen Gründen können ausschließlich Manuskripte, Briefe und Dokumente von Erika und Klaus Mann digital zur Verfügung gestellt werden. Deshalb sind Materialien von anderen Personen, die im Nachlass von Klaus oder Erika Mann liegen, sowie alle Fotos von der Internetpräsentation ausgeschlossen. Aus demselben Grund können die Briefe von Klaus und Erika Mann, nicht aber die Schreiben ihrer Korrespondenzpartner frei verfügbar gemacht werden. Die Monacensia plant, durch zukünftige Projekte insbesondere die Korrespondenzen vollständig zu digitalisieren und im Internet zu präsentieren. Bis dahin besteht selbstverständlich für jeden wissenschaftlich Interessierten weiterhin die Möglichkeit, diese Bestandsmaterialien vor Ort in der Monacensia einzusehen.
Folgende Archive haben aus ihren eigenen Beständen Korrespondenzen von Klaus und Erika Mann zur Verfügung gestellt: Akademie der Künste (AdK), Berlin ; Bayerische Staatsbibliothek (BSB), München; Bundesarchiv, Berlin; Deutsche Nationalbibliothek (DNB), Frankfurt ; ETH-Bibliothek, Zürich; Freies Deutsches Hochstift – Goethehaus Frankfurt, Leo Baeck Institute, New York; Magyar Tudomanyos Akademia Könyviara, Budapest; Odenwaldschule (OSO), Ober-Hambach; Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz (SBB); University of Toledo, Yale University; Zentrales Staatsarchiv Potsdam.
Der Nachweis findet sich beim konkreten Dokument. Wir danken für diese kollegiale Unterstützung.
Prof. Dr. Frido Mann sei herzlich gedankt für seine wohlwollende Begleitung dieses Projekts.

Dr. Katja Lintz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin

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