Die Tage verrinnen in finsterem Schweigen,
und schleichend und still und sacht
(mich Blinden)
umschleichen mich in hinkendem Reigen
die Stunden der Nacht.
Und ruhelos lausch‘ ich in klirrende Weite
und höre den Krieg
und renne und springe und fahre und reite
und sehe den Sieg.
Und immer ein Brennen und Rauschen und Knistern
im tobenden Blut –
und immer immer vernehm‘ ich das heimliche Flüstern:
Es stünde nicht gut.
Es flattern die Fahnen, es fliegen die Funken
im brausenden Wind –
ihr Bettler des Glaubens, ihr Zweifler und Unken,
seid ihr denn blind?
Ihr Toren! Ich sehe die Feuer erwachen
auf singenden Türmen erklingen und lachen
auf singenden Türmen erklingen und lachen
die Glocken der Stadt
Mir kribbelt die Ungedult [sic]
in allen Knochen,
was hab‘ ich verschuldet
und was verbrochen,
dassdie ich da sitzen muss und liegen,
währendsie draußen kämpfen und die Unseren siegen!
in allen Knochen,
was hab‘ ich verschuldet
und was verbrochen,
dass
während
Geduld, nur ein bisschen Geduld,
es wird sich machen,
des Herrgotts Huld
wird wieder lachen
und lässt mich doch weiter träumen
laufe, laufe, du wirst dich verspäten.
den serbischen Um……[?] nicht versäumen!
es wird sich machen,
des Herrgotts Huld
wird wieder lachen
und lässt mich doch weiter träumen
den serbischen Um……[?] nicht versäumen!
Der Doktor, mit ernstem Gesicht,
bleibt stumm ‘ne Weile,
bevor er spricht:
Nur keine Eile!
Das Eis, so scheint mir, ist gebrochen!
Na, sehen Sie, noch 3 – 4 Wochen!
bleibt stumm ‘ne Weile,
bevor er spricht:
Nur keine Eile!
Das Eis, so scheint mir, ist gebrochen!
Na, sehen Sie, noch 3 – 4 Wochen!