Storch, und an seinem Halse trägt er ein Täfelchen mit der Inschrift: „Es ist erreicht!“
 
Über alle Heiterkeit, über allen Ernst und alles Lachen plätschert ruhelos der dicke Regen /
herunter.
 
Zu dreien – Richard Skowronek, unser Begleitoffizier und ich – jagen wir im Auto /
die Straße nach Osten hinaus. 25 Kilometer. Von den Russen ist nichts mehr zu sehen. Eine halbe /
Stunde früher machten sie bei Zydomla noch einen Versuch, die Unseren aufzuhalten, /
kleckerten ein bisschen mit ihren Schrapnellschüssen und ließen die Straße durch 2 gepanzerte /
Autos sperren. Unsere Artillerie versalzte ihnen diese krampfhafte Zuckung. Jetzt, um 3 Uhr nachmittags /
ist weit und breit kein Russe mehr zu sehen. Wir können nur ihre Abschiedsarbeit /
besichtigen, die Ruine des Forts X, das sie vor ihrem Abzug am Morgen sprengten. (Schilderung der /
Ruinenstätte, gründliche Zerstörung dieser schönen neuen Sache.)
 
Regen, Regen und Regen. Prächtig ist es, die Unseren zu sehen, die von Nässe triefen, /
aber keinen Funken ihres warmen Humors verlieren. Begrüßung des Regimentsstabs in der /
kleinen schmutzigen Bauernhütte. Vergnügtes Viertelstündchen. „Geht‘s heute noch weiter?“ – „Leider nicht. /
Wir haben die Stelle erreicht, die uns vorgeschrieben war.[“] – Eine Weile später kommt die Meldung: Vorwärts! /
Und zwanzig fröhliche Stimmen sagen: „Gott sei Dank!“ Nass wieder hinaus in die Nässe. /
Wir müssen uns seitwärts halten. Skowronek will seinen Sohn besuchen, /
der bei der Pionierkolonne am Njemen steht. Eine schreckliche Autofahrt /
durch Dreck und Pfützen, nach dem Dörflein Aleksandrowo. /
Knacks, eine Panne – das Auto rutschte im Lehm und ein Reifen wurde vom Rad