heruntergequetscht. Während die Chauffeure arbeiten, waten wir unter dem rauschenden Platzregen dem Dörflein /
entgegen. Fast versinkt man in diesen grundlosen Pfützen. Das Dorf mit den Soldaten unter den Dächern. /
Sk. hört, dass sein Sohn da ganz in der Nähe wäre. Ein Unteroffizier will ihn holen. Wir treten in /
ein Bauernhaus; in der Diele ist ein Reitpferd untergebracht, das den Humor der Feldgrauen geerbt zu haben scheint, /
sooft ein Mensch in die Hütte hereintritt, wiehert der Gaul. Das Haus gehört einem Bäcker. Die einzige Stube ist /
der Raum mit dem gemauerten und weiß getünchten Backofen. Wäre er heiß, so könnte man Mäntel und Kleider /
trocknen. Also, ein Feuer anmachen, flink! Von einem nahen Schuppen wird ein Armvoll Schindeln /
heruntergeholt. Das Feuer prasselt im Backofen. Ein Rauch zum Ersticken. (Heitere Schilderung der / Rauchwirkung auf den Schnupfen, der Humor als heiterer Untergrund für die ernste, ergreifende Begegnungsszene /
zwischen Vater und Sohn.) Ein frischer Junge, ist eigens von Argentinien herübergekommen, um als Kriegs/
freiwilliger einzutreten. Sieht dem Alten ähnlich. „Das ist fein, Vater, dass du gekommen bist.“ /
Die beiden umarmen sich sich und hängen eine stumme Weile fest aneinandergeklammert. Ich sehe es /
ein und denke an den Meinen, der drüben im Westen steht, bei den bayerischen Pionieren. Der /
liebe Herrgott soll ihn beschützen. Weil uns der fürchterliche Qualm aus der Stube vertreibt, sitzen wir /
in der Diele neben dem wiehernden Rösslein beisammen und schwatzen vom Krieg, den wir mitmachen, /
vom Sieg, an den wir glauben, vom Frieden, auf den wir hoffen. „Übereilen brauchen wir das nicht,“ /
sagt der junge Skowronek, „wir können‘s abwarten.[“]
 
Die Dämmerung ist nahe, wir müssen scheiden. Verzweiflungskampf des Autos gegen Pfützen und /
Dreck. Kurzer Aufenthalt am Njemen. Reizvoller Brück [verschrieben für Blick] auf die Pontonbrücke. Die /
Figürchen jenseits des Stromes auf der ansteigenden Straße. Daneben die kahlen Stümpfe der alten Brücke,