Das Lied vom holden Mägdelein,
Vom guten Kameraden;
Vom Baum, in den’s geschrieben,
Von Infantrie und Attollrie
Und von der Küakawallrie,
Von Stolz des Sulidaten,
Von Reich und Kaiser, Kampf und Krieg,
Von Englands bösen Listen,
Von Glück und Liebe, Tod und Sieg
Und von 2 runden Brüsten.
 
In meiner stummen Dunkelheit
Erlausch‘ ich ihre diese Lieder,
Und schweigen sie für kurze Zeit,
Gleich singt und klingt es wieder
Von Heimat und von Wiederseh‘n,
Vom Niemals-Auseinandergeh‘n,
Vom Baum, in den’s geschrieben.
Und jeder singt nach seiner Art,
Und jeder gibt und keiner spart –
– Und einer von den sieben,
Der hoch und fein die Töne zieht,
Vergnügt und unbeklommen,
Der singt sein eignes neues Lied,
Das ich noch nie vernommen:
 
„Wo ist mein Arm und Schulterblatt,
Wo liegen meine Zehen?
Dort, wo man sie vergraben hat,
Muss grüner Hopfen stehen.
Draus siedet man gut bayrisch Bier,
Das bringst du mir, das bring‘ ich dir,
Kein Tröpf‘l rinnt daneben.
Und geht’s nit grad, so geht es krumm,
Und wirft der Tod mich einmal um,
So kommt ein ewig’s Leben.
Man kann’s auf rotem Marmelstein
in hundert Jahr‘ noch lesen:
Der Stelzenhans von Rosenheim
Ist auch dabei gewesen.“