So, mit den Stelzen klappernd, singt
Der Hans an jedem Morgen,
Und wenn es durch die Mauer klingt[,]
Verlassen mich die Sorgen.
Und geht’s nicht hell, so geht es trüb,
Und was ich liebte, bleibt mir lieb,
Und nichts ist mir genommen.
Ich sehe Bilder, hell und schön,
Des deutschen Frühlings Aufersteh’n,
Sein Werden und sein Kommen.
Und sollt‘ ich aus der dunklen Haft
Zeitlebens nicht genesen –
– Ich half mit meinem Quentlein Kraft
Und bin dabei gewesen!
Der Hans an jedem Morgen,
Und wenn es durch die Mauer klingt[,]
Verlassen mich die Sorgen.
Und geht’s nicht hell, so geht es trüb,
Und was ich liebte, bleibt mir lieb,
Und nichts ist mir genommen.
Ich sehe Bilder, hell und schön,
Des deutschen Frühlings Aufersteh’n,
Sein Werden und sein Kommen.
Und sollt‘ ich aus der dunklen Haft
Zeitlebens nicht genesen –
– Ich half mit meinem Quentlein Kraft
Und bin dabei gewesen!
27.September.
Viel Licht ist mir im Dunkel erglommen:
Mein Junge ist heim aus dem Feld gekommen,
Weil draußen die Guten ihn gehen ließen,
Um seinen wunden Vater zu grüßen.
Er ist gefahren durch Tag und Nacht,
Nun steht er vor mir, groß, stark, und lacht
Und trägt an der Brust das Eiserne Kreuz –
Ich seh‘ es nicht gut – und doch, mich freut’s.
Mein Junge ist heim aus dem Feld gekommen,
Weil draußen die Guten ihn gehen ließen,
Um seinen wunden Vater zu grüßen.
Er ist gefahren durch Tag und Nacht,
Nun steht er vor mir, groß, stark, und lacht
Und trägt an der Brust das Eiserne Kreuz –
Ich seh‘ es nicht gut – und doch, mich freut’s.
Komm, lass dich umhalsen, mein fester Junge,
Dann marsch, wieder fort und zu neuem Sprunge,
Jetzt gibt es kein Schwatzen, kein Trösten und Sitzen,
Jetzt müssen die deutschen Klingen blitzen,
Und jedes Mannsbild aus deutschem Blut
Muss dauern wie Stahl in der Essenglut.
Und wären nicht unsre Millionen so,
Wir alle lägen schon auf dem Stroh.
Dann marsch, wieder fort und zu neuem Sprunge,
Jetzt gibt es kein Schwatzen, kein Trösten und Sitzen,
Jetzt müssen die deutschen Klingen blitzen,
Und jedes Mannsbild aus deutschem Blut
Muss dauern wie Stahl in der Essenglut.
Und wären nicht unsre Millionen so,
Wir alle lägen schon auf dem Stroh.
Wie’s jeder vermag, so muss er nützen,
Leb wohl, mein Junge, Gott wird dich schützen!
Leb wohl, mein Junge, Gott wird dich schützen!