Gehänge des Dammes herunterrollen, das Bahngeleise überfluten und drüben wieder hinaufklettern über /
den steilen Damm. Die gleichen feldgrauen Züge quellen aus allen Gassen heraus und die dichten /
Gruppen lösen sich in Schwarmreihen auf. Jeder Weg nach vorwärts geht zwischen brennenden Häusern hindurch.
den steilen Damm. Die gleichen feldgrauen Züge quellen aus allen Gassen heraus und die dichten /
Gruppen lösen sich in Schwarmreihen auf. Jeder Weg nach vorwärts geht zwischen brennenden Häusern hindurch.
Bei den letzten Gebäuden der Stadt beginnt das Salvengerassel des Feinds schwächer zu werden. Der Feind /
zieh muss sich auf seine Feldstellungen und gegen die Waldsäume zurückziehen. Unsere Schwarmlinien drängen /
nach. Um besser zu sehen und den freien Ausblick über das Feld zu gewinnen, folge ich rasch mit meinem Begleitoffizier einer /
nach Osten führenden Straße. Hinter dem letzten Hause nehmen wir Deckung. Und da sehe ich aus /
einer Feldmulde 3 Russen heraustauchen. Jeder von ihnen winkt mit einem Stecken, an dem ein grauer /
schmutziger Lappen hängt. Ich hebe die weiße Papierrolle der Stuck’schen „Sünde“ und winke, winke /
und winke mit dem weißen Blatt. Die 3 Russen kommen herangelaufen. Einer ist unter ihnen, /
der ein bisschen Deutsch versteht. Ich frage: „Sind noch andere da, die sich ergeben wollen?“ Eifrig nickt /
er unddeutet zeigt mit den gespreizten Fingern fünf oder sechs Mal die Ziffer 10. Ich gebe ihm /
mein weißes Taschentuch, damit er die Zögerndenund noch mit diesem deutlicher erkennbarem [recte erkennbaren] Weiß /
heranzuwinken vermag. „Die anderen holen! Flink!“ Er rennt davon, und nach [recte noch] noch ehe /
die [fälschlich gestrichen] erste Schwarmlinie der Unseren hinter uns beiden herankommt, bringt der hurtige /
Russe60 oder 70 von seine Kameraden. Um genau zu zählen, fehlt es an Zeit /
Je rascher ich mitder dem weißen Blatt der Stuck’schen „Sünde“ winke, umso flinker springen sie. Es scheinen 60 /
oder 70 zu sein. Um sie genau zu zählen, fehlt es an Zeit Willig folgen sie /
dem weißen Friedensfähnchen, in das sich die „Sünde“ und mein noch etwas reinlicheres Taschentuch /
verwandelt. Das bekomme ich nun wieder zurück, und der Russe, der die anderen holte, sagt zu mir: D……, panje! [= Danke, Herr!]
nach. Um besser zu sehen und den freien Ausblick über das Feld zu gewinnen, folge ich rasch mit meinem Begleitoffizier einer /
nach Osten führenden Straße. Hinter dem letzten Hause nehmen wir Deckung. Und da sehe ich aus /
einer Feldmulde 3 Russen heraustauchen. Jeder von ihnen winkt mit einem Stecken, an dem ein grauer /
schmutziger Lappen hängt. Ich hebe die weiße Papierrolle der Stuck’schen „Sünde“ und winke, winke /
und winke mit dem weißen Blatt. Die 3 Russen kommen herangelaufen. Einer ist unter ihnen, /
der ein bisschen Deutsch versteht. Ich frage: „Sind noch andere da, die sich ergeben wollen?“ Eifrig nickt /
er und
mein weißes Taschentuch, damit er die Zögernden
heranzuwinken vermag. „Die anderen holen! Flink!“ Er rennt davon, und nach [recte noch] noch ehe /
Russe
Je rascher ich mit
dem weißen Friedensfähnchen, in das sich die „Sünde“ und mein noch etwas reinlicheres Taschentuch /
verwandelt. Das bekomme ich nun wieder zurück, und der Russe, der die anderen holte, sagt zu mir: D……, panje! [= Danke, Herr!]