die unverschämten Preise, die von Polen und Juden in Eintracht gefordert werden. Die deutsche Anständigkeit Gutmütigkeit ist immer /
eine kostspielige Sache. Immer fällt sie zu unseren Ungunsten aus. Wir verlieren Geld und /
gewinnen dabei nur an übler Nachrede. Ändern kann man‘s nicht, und so wird man geduldig und lacht /
dazu. Wir sind, wie wir sind, und können uns nicht ändern. Und ich glaube, das ist unser Glück. /
Das Schicksal der Deutschen ist das Schicksal des dummen Hans, der von allen betrogen wurde und doch /
am Ende von allen der Glücklichste war, dank seiner Gesundheit, seiner reinlichen Seele, /
seiner Kraft und seinem unverwüstlichen Lachen.
 
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(General v. Scholtz behandelt seine Truppen – „die braven Kerls“ – nach dem /
Grundsatz: „Lieber ein warmes Wort mehr und eine Ermahnung weniger!“)
 
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Heute kaufte ich mir in Grodno das einzige deutsche Buch, das hier zu haben war: eine /
Volksausgabe von Goethes Faust. Jetzt bin ich reich, jetzt habe ich ein Kissen /
für alle müden Stunden, einen Trunk für alle dürstende Sehnsucht.
 
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Mittags Festmahl im Hot. Royal zu Ehren des Großherzogs von Baden
 
8. September.
 
In Grodno eingeregnet.
 
(Hindenburg. Österreichischer Krieg, die Landkarte. – Maßstab der Verehrung: keines der vielen Gedichte geschickt, /
die ich auf den Meister Hindenburg gemacht habe. „Na, wenn Sie mir alle auf einmal geschickt hätten, dann hätte ich sie vielleicht /
gelesen; je schwieriger eine Arbeit ist, umso lieber bewältigt man sie. Aber mit einem Gedicht kann man doch nicht anfangen.[“)]